Hüfte

Das Hüftgelenk verbindet das Becken mit dem Bein und ermöglicht dem menschlichen Körper das Stehen und Laufen. Die Gelenkverbindung selbst besteht aus der schalenförmigen Hüftpfanne im Beckenknochen und dem kugelartig geformten Hüftkopf des Oberschenkelknochens. Als ein Nussgelenk ermöglicht das Hüftgelenk alle Bewegungsrichtungen, so dass sich das Bein beugen, strecken, abspreizen, heranführen sowie einwärts- und auswärtsdrehen lässt. Mehrere Muskeln und Bänder sorgen dafür, die Gelenkkapsel während der Bewegungsabläufe stabil in der Hüftpfanne zu halten.

Verletzungen oder Krankheiten der Hüfte

Diese Beweglichkeit des Hüftgelenks kann durch Verletzungen oder Krankheiten beeinträchtigt werden, viele Patienten klagen vor allem über Hüftschmerzen nachts. Zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen zählen:

  • Gelenkverschleiß bzw. Arthrose Hüfte oder Hüftarthrose, Hüftgelenksarthrose (auch Coxarthrose)
  • Knorpelschaden der Hüfte
  • Offset-Störung
  • Freie Gelenkkörper
  • Hüftimpingement (FAI-Impingement der Hüfte)

Behandlungsmöglichkeiten

Bei Beschwerden oder Schmerzen am Hüftgelenk wird von den Hüftspezialisten des DGZ zunächst die Ursache genau diagnostiziert.

Soweit es möglich ist, greifen die Hüftspezialisten auf konservative Therapieverfahren zurück wie Stoßwellentherapie oder Autologes Conditioniertes Plasma (ACP). Nur wenn eine konservative Behandlung nicht mehr den erhofften Erfolg mit sich bringen kann, kommen operative Verfahren zum Einsatz.

Operative Behandlungen – oft auch minimalinvasiv

Häufig lassen sich an der Hüfte minimalinvasive Operationen durchführen wie sie die AMIS-Methode bietet, die „anteriore minimal invasive Hüftoperation“. Die AMIS-Technik oder der AMIS-Zugang kann ohne weiteres genutzt werden für eine Hüftprothese bzw. eine neue Hüfte durch ein künstliches Hüftgelenk. Aber auch eine Hüft-TEP bzw. eine Totalendoprothese der Hüfte wird im DGZ häufig durchgeführt. Das hohe Maß an Patientenzufriedenheit spricht dabei für den Erfolg der Hüftspezialisten am DGZ.

Falls aufgrund starker Schäden eine Hüftprothese eingesetzt worden ist, kann sich im Lauf der Zeit eine Wechsel-Operation als nötig erweisen. Ein weiterer häufiger Grund für eine zweite Operation ist eine so genannte periprothetische Fraktur, d.h. ein Bruch des Knochens, in dem die Prothese verankert ist nach einem Unfall. Auch in diesem Fall ist der Bruch operativ zu behandeln und die Prothese häufig mit einer Wechseloperation zu ersetzen.

Ihre Experten für Beschwerden an der Hüfte

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