Hüfte

Das Hüftgelenk verbindet das Becken mit dem Bein und ermöglicht dem menschlichen Körper das Stehen und Laufen. Die Gelenkverbindung selbst besteht aus der schalenförmigen Hüftpfanne im Beckenknochen und dem kugelartig geformten Hüftkopf des Oberschenkelknochens. Als ein Nussgelenk ermöglicht das Hüftgelenk alle Bewegungsrichtungen, so dass sich das Bein beugen, strecken, abspreizen, heranführen sowie einwärts- und auswärtsdrehen lässt. Mehrere Muskeln, Bänder und die Gelenkkapsel sorgen dafür, den Hüftkopf während der Bewegungsabläufe stabil in der Hüftpfanne zu halten.

Verletzungen oder Krankheiten der Hüfte

Diese Beweglichkeit und Schmerzfreiheit des Hüftgelenks können durch akute Überlastung oder Verletzung sowie chronisch degenerative Krankheiten beeinträchtigt werden, viele Patienten klagen vor allem über bewegungs- und belastungsabhängige Hüftschmerzen. Zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen der Hüftregion zählen:

Angeborene Hüfterkrankungen / Erkrankungen währen des Wachstums

  • Hüftdysplasie (angeboren) und deren Spätfolgen
  • Wachstums- bzw. Durchblutungsstörungen der Hüfte (Morbus Perthes)
  • Jugendliche Hüftkopflösung (Epiphysiolysis capitis femoris)

Entzündliche Hüfterkrankungen

  • Muskelansatz- oder Schleimbeutelentzündungen
  • Bakterielle Hüftgelenksentzündungen
  • Hüftgelenksentzündungen auf aseptisch degenerativer Basis
  • Rheumatische Erkrankungen 

Akute Hüfterkrankungen /-verletzungen

  • Knochenbrüche (Frakturen nach Sturz), Schenkelhalsfraktur
  • Knorpelschaden der Hüfte nach Trauma
  • Hüftgelenksluxation (Ausrenkung)
  • Osteochondrosis dissecans und Bildung freier Gelenkkörper

Chronische und degenerative Hüfterkrankungen

  • Hüftgelenksarthrose (Coxarthrose), Gelenkverschleiß des Hüftgelenkes
  • Offset-Störung, Hüftimpingement (FAI-Impingement der Hüfte)
  • Hüftkopfnekrose (HKN)
  • Tumorerkrankungen oder Metastasen im Gelenkbereich

Behandlungsmöglichkeiten

Bei Beschwerden oder Schmerzen am Hüftgelenk wird von den Hüftspezialisten des DGZ zunächst die Ursache genau diagnostiziert.

Soweit es möglich ist, greifen die Hüftspezialisten auf konservative Therapieverfahren zurück. Nur wenn eine konservative Behandlung nicht mehr den erhofften Erfolg mit sich bringen kann, kommen operative Verfahren zum Einsatz.

Operative Behandlungen – oft auch minimalinvasiv

Häufig lassen sich an der Hüfte gelenkerhaltenden oder minimalinvasive Operationen durchführen. Falls das Gelenk ersetzt werden muss kann eine Hüftprothese bzw. ein künstliches Hüftgelenk (Hüft-TEP, Totalendoprothese der Hüfte) über den direkten vorderen Zugang (Hueter-Intervall, AMIS-Zugang, AMIS-Technik) implantiert werden. Diese Operationsmethode wird im DGZ häufig angewendet. Das hohe Maß an Patientenzufriedenheit spricht dabei für den Erfolg der Hüftspezialisten am DGZ.

Nach vielen Jahren kann sich eine Hüftprothese lockern, so dass eine Wechsel-Operation nötig werden kann. Ein weiterer relativ häufiger Grund für eine zweite Operation ist eine so genannte periprothetische Fraktur, d.h. ein Bruch des Knochens, in dem die Prothese verankert ist nach einem Unfall. Auch in diesem Fall ist der Bruch operativ zu behandeln und die Prothese häufig mit einer Wechseloperation zu ersetzen. Die Hüftspezialisten am DGZ sind aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung auch bei diesen Problemen die richtigen Ansprechpartner und helfen Ihnen gerne.  

Ihre Experten für Beschwerden an der Hüfte

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